Sportfotografie

Unter Sportfotografie versteht man neben dem Ablichten sportlicher Ereignisse vor allem das Fotografieren schnell bewegter Objekte, auch wenn das nicht immer mit Sport zu tun haben muss. Andererseits ist das Fotografieren eines sportlichen Ereignisses manchmal in andere Genres einzuordnen.

Sportfotos sind oftmals Großaufnahmen, die mit starken Teleobjektiven gemacht wurden. Diese haben eine sehr geringe Schärfentiefe, wodurch sie anders aussehen als der Mensch dieselbe Szene mit seinen Augen sieht. Das totale Verschwimmen des Hintergrundes macht den Vordergrund bildbestimmend, weshalb Sportfotos oft spektakulär wirken.

Es kommen oft Teleobjektive mit Brennweitenvom vierfachen bis zum zwölffachen der Normalbrennweite zum Einsatz. Lange Brennweiten erfordern wegen der geringen Bildwinkel Objektive mit hoher Lichtstärke, die groß, aufwendig konstruiert und teuer sind. Meist kosten die in der Sportfotografie verwendeten Objektive ein Mehrfaches des Kameragehäuses.

Die Lage des Fotografen ist bei der Sportfotografie oft ein wichtiger Faktor. Bei Großveranstaltungen schießen professionelle Fotografen daher meistens von VIP-Spots aus, von der sie beste Ausblicke genießen können. In der Regel ist es wichtig, so nah wie möglich an das Geschehen heranzukommen. Die meisten Sportarten fordern von dem Fotografen eine gute Ausbildung, da die passenden Kameraeinstellungen in kürzester Zeit gefunden werden müssen, um spontane Unschärfe oder falsche Belichtung zu verhindern. Sportfotografie kann auch aus der Ferne durchgeführt werden. Auch diese Bilder können eine gute Wirkung auf den Betrachter haben.

Text Wikipedia 

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